Im Rahmen der Neuordnung der Museumslandschaft von Kassel, soll für den Bergpark Wilhelmshöhe mit dem Bau eines Besucherzentrums die Zugänglichkeit für Besucher zum Park und zum Herkulesmonument verbessert werden. Das gleichsam über der Stadt trohnende Herkulesmonument bildet den Anfangspunkt einer grandiosen West-Ost-Achse über Kassel. Der Neubau des Besucherzentrums mit Ticketkasse, Shop und Café wird in seiner gesamten Länge von einer gleichrangigen Treppenanlage begleitet, wobei die Ost-West-Achse den Schnittpunkt vom Außenraum zum Innenraum des Zentrums bildet. Indem die Achse im Neubau nicht formbestimmende Symmetrieachse ist, wird eine Neuinterpretation der barocken Achse versucht.
Der Wettbewerbsbeitrag wurde in Zusammenarbeit mit dem Landschafts- architekturbüro Noack aus Dresden erarbeitet.
