Dieser Wettbewerbsbeitrag für die Ausstellung „Topografie des Terrors“ an der Niederkirchnerstraße in Berlin spiegelt die Auseinandersetzung mit den Gebäuderesten der Gestapo-Zentrale einerseits- und der wechselvollen Geschichte des Geländes andererseits wider. Ziel war es, alle öffentlichen Ausstellungsflächen in der „Ebene der Spuren" in einer ephemeren baulichen Hülle zu organisieren. Die Anordnung der Ausstellungsbereiche unter einer „abdeckenden Scheibe" parallel zum Ausstellungsgraben und zur Berliner Mauer führt neben einem Bekenntnis zur eigenen Einordnung in die Geschichte zu einer spannungsvollen Wechselbeziehung zwischen Innen- und Außenbereich.
